Schützenfest fällt ins Wasser

Die Corona-Epidemie legt das öffentliche Leben lahm. Großveranstaltungen sind mindestens bis Ende August verboten. Das trifft auch das Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Peter und St. Paul. Doch der erste Vorsitzende hat noch ein Trostpflaster in petto.

Nur gut, dass die Obertorianer ihr 250-jähriges Bestehen schon vor fünf Jahren gefeiert haben. Denn bedingt durch die Corona-Pandmie ist es mit Feiern in diesem Jahr Essig. Das hat der erste Vorsitzende, Thomas Bitter , jetzt in einem Schreiben deutlich gemacht.

Darin heißt es: „Hallo liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder. Leider muss ich mich noch einmal in Sachen Corona melden. Nachdem die Bundesregierung nun neue Maßnahmen zur Bekämpfung bzw. Eindämmung von Corona bekannt gegeben hat, sehen auch wir, die Schützenbruderschaft St. Peter & St. Paul Schöppingen, uns leider gezwungen, unser diesjähriges Schützenfest abzusagen. Hierzu zählen alle Nebenveranstaltungen wie Weinprobe, Tog wegbringen und Freibier.“

Nach diesem sachlichen Teil geht es emotional weiter: „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben immer noch gehofft, das Fest stattfinden zu lassen. Wir hoffen, ihr habt Verständnis für unsere Entscheidung. Wir hatten keine andere Wahl.“

Immerhin, einen positiven Ausblick liefert Thomas Bitter dann doch noch mit: „Nichtsdestotrotz laufen die Planungen und Vorbereitungen für das diesjährige Oktoberfest am 10. Oktober weiter. Auch dies wird ein anderes Fest werden, unter anderem Voraussetzungen. Ich hoffe ihr seid dann alle dabei. Bis dahin, haltet Abstand und bleibt gesund.“

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