Schützenfahne aufpoliert

Frauen engagierten sich für Bruderschaft St. Peter und Paul

Mit zwei ausgewöhnlichen Aktionen wartet die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul im Vorfeld ihres Schützenfestes am 6. Juli (Sonntag) auf: In mühevoller Kleinarbeit haben drei Frauen der Paramentengruppe die alte Vereinsfahne restauriert. Am nächsten Samstag (21. Juni) veranstaltet die Schützenbruderschaft einen Grillabend, dessen Erlös zur Mitfinanzierung der Sanierung des Ebbinghoffschen Kreuzes (unsere Zeitung berichtete) dienen soll.
Völlig zerfetzt durch den Zahn der Zeit und Witterungseinflüsse war die alte Vereinsfahne, die anläßlich der Wiedergründung im Jahre 1956 gekauft worden war, berichtet Vorsitzender Bernhard Hötker. Da eine Restaurierung durch einen Spezialbetrieb zu teuer geworden wäre, hatten sich Irmgard Frenkert, Martha Segbers und Guste Rehring dieser Aufgabe angenommen. „Wir sind froh, stolz und glücklich, daß sich die drei Frauen so eingesetzt haben“ sagte Hötker. Mit Abertausenden sogenannten Plattstichen haben sie die Schrift mit Goldfäden neu eingefaßt, das Tuch und die Embleme komplett aufgearbeitet: auf der einen Seite den Schriftzug „Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Schöppingen“, auf der anderen Seite Eichenlaub, Gewehr und Zielscheibe. Beim nächsten Schützenfest wird die alte Fahne zum ersten Mal seit 1990 wieder mitgenommen.
Beim Grillabend werden Speisen und Getränke mit einem geringen Preisaufschlag versehen. Dieses Geld soll für die Sanierung der denkmalgeschützten Kreuzigungsgruppe bei Krafeld gespendet werden, berichtet der Vorsitzende.
Am Samstag treffen sich die Schützen um 19 Uhr auf dem Hof Hermann Nollmann an der Mühlenstiege, um die Vogelstange zur Festwiese zur bringen. Anschließend beginnt gegen
20 Uhr der Grillabend, zu dem auch die Frauen der Schützenbrüder sowie alle interessierten Schöppinger eingeladen sind
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